1. Generalversammlung 18.3.22

Erste Generalversammlung vom 18. März 2022

Am Freitag, 18. März hatte NaturReiden nach einem überlangen Vereinsjahr zu seiner ersten Generalversammlung eingeladen. Die Mitglieder erlebten einen informativen Abend mit viel positivem und sichtbarem Engagement für die Natur. Leider wurde er von einem Todesfall überschattet.

Emotionaler Beginn

Präsident Markus Bieri hatte nach der Begrüssung die traurige Pflicht, die versammelten Mitglieder über den Tod von Vereinsgründer Beat Schwegler zu informieren, der wenige Stunden vorher verstorben war.  Bieri erzählte vom denkwürdigen Treffen mit ihm, im Oktober 2019, das zur Gründung des Vereins führte und würdigte seine grossen Verdienste. Trotz grosser Betroffenheit wurde nach einer zehnminütigen Pause mit dem offiziellen Teil der GV begonnen, im Wissen darum, dass es Beat Schweglers Herzenswunsch war, das Engagement für die Natur weiterzuführen.

Reiches erstes Vereinsjahr

Der Jahresbericht des Vereins war umfangreich und vielfältig, illustriert durch Fotos am Beamer. Das war ein buntes Kaleidoskop an Aktivitäten, wie zum Beispiel, die Aktion zum Schutz der Amphibien im Frühjahr, die Begehung des Orchideenwegs, die Nistkastenputzete, die Neophytenbekämpfung, oder die Unterhaltsarbeiten in den Naturschutzgebieten im Rahmen der vertraglich geregelten Leistungsvereinbarung. Auch die Jugendgruppe war an 4 Anlässen aktiv. Im September halfen sie am Clean-up Day die öffentlichen Plätze des Dorfes vom Abfall zu befreien. NaturReiden hat sich auch in der Reider Schule engagiert und wird es künftig mit der «Naturschule» weiterführen. Eine besonders wertvolle Zusammenarbeit konnte der Verein mit dem Gewerbeverein Reiden im Rahmen des Projektes «Nachhaltig Reiden» eingehen. Mit viel Herzblut stellte Marietta Vogel das vielseitige Programm vor und lobte das Engagement aller Beteiligten im Reider Dorf.

Ausblick auf das neue Vereinsjahr

Im neuen Jahresprogramm wird neben den wiederkehrenden Aktivitäten der Schwerpunkt noch stärker auf die Neophytenbekämpfung gelegt. Geplant sind Aktionen zur Sensibilisierung der Bevölkerung, sowie erneut konkrete Einsätze im Wald. Neu wird es auch eine Wanderung mit Führung im «Wald der Zukunft» geben. Das ausführliche Jahresprogramm ist auf der Homepage www.naturreiden.ch aufgeschaltet.

Mit grosser Freude durfte man im Vorstand zwei neue Mitglieder willkommen heissen. Ruth Morgenthaler und Beat Kaufmann wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Dass die Mitgliederzahl des Vereins nun bereits auf über 120 Personen angestiegen ist, macht Präsident Markus Bieri stolz. Er dankte am Schluss allen Mitgliedern, Sponsoren und Unterstützern und beendete die lange Versammlung mit der Hoffnung, dass sich viele interessierte Helfer*Innen im neuen Vereinsjahr für die Natur in Reiden engagieren.  

Der neue Vorstand v.l. Josef Häfliger, Esther Röösli Glanzmann, Markus Bieri, Nuria Gilli, Beat Kaufmann, Ruth Morgenthaler, Heinz Haltiner

Text: Esther Röösli Glanzmann

Willisauer Bote 1.4.22 GV 22

Willisauer Bote vom 1. April 2022

Am Freitag, 18. März hatte NaturReiden nach einem überlangen Vereinsjahr zu seiner ersten Generalversammlung eingeladen. Die Mitglieder erlebten einen informativen Abend mit viel positivem und sichtbarem Engagement für die Natur. Leider wurde er von einem Todesfall überschattet.

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Reiden Magazin Februar 2022

Reiden Magazin Februar 2022

«Nachhaltig Reiden» – ein Projekt für die Zukunft

Mit Hirn und Herz für die Natur
Gehören Sie auch zu den Konsumenten die #mitHirngekauft mögen? Wir von Nachhaltig Reiden schon und wir lieben auch Eichhörnchen. Beides hat mit unseren Projekten zu tun, für die wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit ins Boot holen möchten.

…hier lesen Sie den ganzen Bericht.


Nachhaltig Reiden

Nachhaltig Reiden

Aus einer kleinen Idee der Ladengruppe wuchs etwas heran, dass nun gross rauskommen soll – das Projekt Nachhaltig Reiden.

Das OK setzt sich aus acht Personen zusammen. Sieben Vertreter*innen des Gewerbevereins Reiden und Umgebung (zwei davon sind Mitglied von NaturReiden) und dem Präsidenten von NaturReiden.

Was die Reider Bevölkerung erwartet, was das OK bewirken will, welches Projektziel angepeilt wird, kann hier beim offiziellen medialen Projektstart am 04.02.2022 nachgelesen werden:

Bericht Willisauer Bote

Reiden Magazin

Besuche die neue Webseite von Nachhaltig Reiden!
Hier erwärmt eine wunderbare Kindergeschichte. Das Maskottchen Nussi begleitet durch das ganze Projekt. Es gibt viele Events verteilt aufs ganze Jahr. Das Gewerbe zeigt seine nachhaltige Seite. Mit dem Crowdfunding wird Geld gesammelt für das Projektziel.

Wir danken allen Spender*innen!

Jugendgruppe im Uffiker-Buchsermoos

Jugendgruppe im Uffiker-Buchsermoos

Die Bise liess nach und die Sonne verwöhnte uns an diesem schönen Sonntagnachmittag auf der Vogelpirsch. Zu Beginn erklärte Exkursionsleiterin Johanna Ruckstuhl den Kids und Begleitpersonen Interessantes über den Vogelzug. So weiss man erst seit 200 Jahren, dass die Vögel in den Süden ziehen im Herbst. Nicht etwa untertauchen im Wasser und zu Fischen werden oder im Boden verkriechen und zu Mäusen mutieren über den Winter, wie man noch bis in die Mitte der Neuzeit glaubte.

In zwei Gruppen aufgeteilt, die eine zuerst im Beobachtungsturm und die andere den Hecken und Schilfgürteln entlang zum grossen mittleren Weiher, hielten die 19 Vogelspäher nach gefiederten Freunden Ausschau. Auf dem Wasser war wenig Verkehr, aber Krickente und Löffelente vor der Linse erfreuten die Kids. Auf dem Rundgang fiel der Silberreiher schon von Weitem auf. Ganz nah beobachten konnten die jungen Vogelexperten eine Schar Erlenzeisige, natürlich in einer Erle, wo sie die Samen aus dem Zapfen pickten.

Kuchen und Tee waren danach sehr willkommen. Die leckere Portion Zucker half dann auch beim Ausfüllen des Rätsels. Mit den Fragen konnten die Kinder den Nachmittag reflektieren. Wichtiger als alle richtigen Antworten zu wissen, war aber die Namensfindung für die Jugendgruppe. Der Namensvorschlag war dann auch Bedingung, um an der Verlosung teilnehmen zu können. So kamen tolle Vorschläge zusammen und alle Kinder konnten sich am Ende ein Geschenk aussuchen. Das grosse Bestimmungsbuch war sofort weg. Auch der Feldstecher und der Vogelführer für unterwegs fanden schnell Abnehmerinnen. Mit strahlenden Augen, einen paar neuen Entdeckungen und dem Geschenk im Gepäck, verabschiedeten sich Teilnehmerinnen.


Clean-Up-Day – Berichte

Grosses Engagement gegen Littering

Reiden Am Samstagmorgen sind erfreulich viele Erwachsene und Kinder dem Aufruf der Jugendgruppe NaturReiden gefolgt und haben sich am Clean-Up-Day für ein sauberes Dorf engagiert.

Manchmal kann man im Müll sogar eine goldene Krone finden. Das hat der kleine Hannes aus dem Bilderbuch «Hannes und das Müllmonster» jedenfalls erlebt. Mit dieser Geschichte, erzählt von Uschi Kneubühler, begann für 45 Kinder und Erwachsene der Clean-Up-Day am letzten Samstagmorgen. Nachher wurde selbst Hand angelegt. In fünf Gruppen aufgeteilt, schickte Nuria Gilli, die Leiterin der Jugendgruppe, die Helferinnen und Helfer in verschiedene Dorfteile. Ausgerüstet mit zwei grossen «Hess-Säcken», Handschuhen, Leuchtwesten und einem Znüni im Leiterwagen, gingen alle engagiert an die Arbeit. Es kam viel Abfall zusammen in den folgenden zwei Stunden rund um die Schulhäuser, an den Strassenrändern, beim Bahnhof, im Industriequartier, oder bei den Einkaufszentren. Eindeutig am meisten weggeworfen werden Zigarettenstummel, aber auch viele Getränkedosen, Plastikverpackungen und Papiere aller Art. Leider hat niemand eine goldene Krone gefunden, dafür aber einige andere kuriose Gegenstände, etwa einen halben Dollarschein, Ausweiskarten, eine Plastikwasserpistole, ein Veloschloss oder gar ein paar Unterhosen.

Viele Kinder machten sich am vergangenen Samstag auf, um in Reiden für saubere Strassen zu sorgen.

Am Schluss wurden die Säcke wieder zurück in die Reiden Mitte gebracht. Die Kinder waren sichtlich stolz auf die Ausbeute. Aber auch die Erwachsenen hatten das befriedigende Gefühl, gemeinsam etwas Gutes geleistet zu haben. Am Schluss bedankte sich Nuria Gilli bei ihrem Vorbereitungsteam und allen Helferinnen und Helfern.

Text und Foto: Esther Röösli Glanzmann