Haushaltsmüll reduzieren

Haushaltsmüll reduzieren

Es gibt unzählige Möglichkeiten im Alltag, den Haushaltsmüll zu reduzieren oder das Abwasser zu schonen. Hier einige Ideen:

Waschbare Abschminkpads – z.B. aus Bambusfaser – können je nach Modell bei 40-90°C gewaschen werden und somit mehrmals (bis zu 10 Jahre) verwendet werden.

Waschbare Stilleinlagen – können bis zu 50x bei 40°-60° gewaschen und dann wiederverwendet werden. Trotz diesem Vorteil sind auch waschbare Modelle oft besonders weich aber natürlich auch saugfähig.

Tampons und Slipeinlagen – Es gibt verschiedene Angeboten an Tampons und Slipeinlagen welche aus 100% biologischer Baumwolle bestehen und zudem chlorfrei gebleichten, ohne synthetische sowie chemische Zusatzstoffe sind. Somit unterscheiden sie sich vom klassischen OB oder Binden, welche meist eine Plastikbeschichtung aufweisen und mit Chlor gebleicht wurden. Mit diesen Produkten tun wir vor allem etwas Gutes für unsere Vaginalschleimhaut, aber auch für die Abwasserqualität.

Menstruationstasse – die kostengünstige und abfallfreie Variante für Fortgeschrittene. Die Vorteile: kein Austrocknen der Schleimhaut, kein störendes Gefühl, oft verkürzt sich die Mens um 1-2 Tage und natürlich ist diese Tasse sehr ökologisch.

Bienenwachstücher – Alternative zu Frischhaltefolie. Müheloses abdecken von Schüsseln, einwickeln von Käse, Früchte, Gemüse, Sandwiches oder Kräutern. Nach der Verwendung nur mit Wasser abspülen und wiederverwenden.

Trinkhalme – Es gibt diverse Mehrweg-Trinkhalme aus Bio-Kunststoff oder Glas welche sogar spülmaschinenfest sind oder mit beiliegenden Bürste gereinigt werden können.

Zahnbürsten – Es werden verschiedene Optionen für nachhaltiges Zähneputzen angeboten. So gibt es Zahnbürste mit Griff aus nachwachsendem Schweizer Buchenholz oder aus rezyklierten PET-Flaschen und weiche Borsten auf Basis von natürlichem Rizinusöl. Aber auch Zahnbürsten mit langlebigem Griff aus Aluminium und auswechselbaren Aufsteckbürsten gibt’s auf dem Markt zu finden.

Schwammtücher aus Naturfasern – Die Mischung von Cellulose und Baumwolle ist rein natürlich und somit gut abbaubar und sogar kompostierbar. Schwammtücher sind eine super saugfähige Alternative zu den Mikrofaserlappen in Bad und Küche. Denn durch das Waschen der Mikrofasertücher (übrigens auch synthetische Kleider) gelangt mit jedem Waschgang etwas Mikroplastik in unser Abwasser. Diese kleinen Partikel können von den heutigen ARA’s leider nicht zu 100% rausgefiltert werden.

Zofinger Tagblatt 210313

Zofinger Tagblatt vom 13. März 2021

Für einen optimalen Start in die Brutsaison

Mitglieder von NaturReiden haben einen Frühlingsputz an den Nistkästen vorgenommen.

Der Nistkastenputz ist bereits fester Bestandteil des Jahresprogramm des noch jungen Vereins NaturReiden. Jeden Winter werden alle Nistkästen geputzt, repariert und nötigenfalls durch selbstgebaute Kästen ersetzt.

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Willisauer Bote 210312

Willisauer Bote vom 12. März 2021

Die Kröten spüren nachts den Frühling

Reiden Steigt das Thermo­meter auf vier bis fünf Grad, erwachen die Erdkröten aus der Winterstarre. Sie wandern zu den Laichgewässern. So auch im Langnauer Altental, wo ihnen Mitglieder des Vereins NaturReiden und Werkdienstmitarbeiter über die Strasse helfen.

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Foto Stefan Bossart Willisauer Bote


Nistkasten-Inventar Winter 21

Nistkasten-Inventar Winter 2021

Bereits im Januar 2020, noch vor der Vereinsgründung, stand der erste Einsatz für die Vogelwelt auf dem Programm. Vier zukünftige Vereinsmitglieder putzten in der Weihermatte die knapp 40 Nistkästen. Weitere Brutstätten wurden auf dem Friedhof Reiden vom letztjährigen Nistmaterial befreit. Diese Aufgabe wurde dieses Jahr nun zum festen Bestandteil des Vereinsprogramms.

Foto Markus Bieri

Jeden Winter werden alle Nistkästen geputzt, repariert und nötigenfalls durch selbstgebaute Kästen ersetzt. Die Belegung der vergangenen Brutsaison wird registriert und wenn möglich nach Mieterschaft (auch nicht gefiederte) bestimmt. So bauen auch Wespen ihre Nester darin. Leere Schalen von gesammelten Haselnüssen deuten auch auf eine Fremdnutzung hin. Anhand der Frassspuren an den Haselnüssen war zu erkennen, dass sich Wald- oder Gelbhalsmäuse die Nistkästen als Futterdepot auch dieses Jahr wieder aufsuchten.

Mitte Januar war der Nistkasten-Putz geplant. Leider verbot uns Corona die Durchführung der Veranstaltung. Zeitgleich wäre auch der erste Anlass der Jugendgruppe auf dem Programm gestanden. Die Kinder und Jugendlichen hätten neue Nistkästen gebaut und die Wildbienen-Nisthilfen ergänzt.

Die Nistkästen müssen aber auch zu Pandemiezeiten geputzt werden, damit sie frei sind von Parasiten, die das Brutgeschäft beeinträchtigen können. So wurde aus der geselligen Art des Nistkasten-Putz ein Werk von Einzeltätern oder Zweiertrupps, die an mehreren Tagen unterwegs waren, um den Vögeln intakte Häuschen anbieten zu können.

Die 60 Nistkästen in der Weihermatte und auf dem Friedhof wurden im letzten Herbst mit Koordinaten erfasst und ein Inventar erstellt. Das Nistkasten-Inventar wurde ergänzt mit weiteren Standorten im Reider Wald, im Gebiet Müli, sowie einigen neuen Nistkästen im Altental Langnau und in Richenthal.

Von Ende Januar bis in den Februar konnten rund 85 Nistkästen geputzt, 5 repariert und 42 neue montiert werden. Davon wurden zwei Dutzend Nistkästen mit einheimischem Holz neu gebaut und die restlichen schenkte uns BirdLife Luzern zur Vereinsgründung.

So sind aktuell 132 Nistkästen im Inventar aufgeführt. Für den nächsten Winter ist die Montage von weiteren neuen Nistkästen im Gebiet Gungel vorgesehen. Zudem sollen alle Vogelhäuschen mit der Inventar-Nummer versehen werden.

Gerne nehmen wir noch weitere Standorte in unser Inventar auf und helfen beim Unterhalt. Möchten Sie ihre Nistkästen auch inventarisieren lassen, benötigen Sie Unterstützung oder möchten beim Inventar und Unterhalt mithelfen?
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